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Protokoll Kick-off Veranstaltung Strukturreform Sitzung am 20. September 2009
BZ Braunschweig: H. Bockemüller, U. Liebich, Dr. T. Reschke, O. Meyer, W. Tracums, M. Behse, F. Möller BZ Hannover: M. Dankemeyer, O. Heinz, R. Scharf BZ Lüneburg-Stade: H. Klose, M. Strunk, D. Bartsch, O. Ellenbeck Weser-Ems: W. Murer, B. Lonnemann, H. Seget PL: M. Wenkel, A. Segler, V. Rücker Sarah Fichtner
TOP 1 Einführung TOP 2 Ausgangssituation NTV TOP 3 Bericht der BZ-Teams TOP 4 Regionalkonferenzen TOP 5 Weiteres Vorgehen |
TOP 1 Einführung |
- Begrüßung
Herr Segler leitet mit der Vorstellung seiner Person in die Veranstaltung ein Teilnehmer. Er spricht die Notwendigkeit der Umsetzung der Strukturreform aufgrund der sich stetig veränderten Rahmenbedingungen an.
- Kurzvorstellung und Erwartungen der Teilnehmer
Anschließend stellen sich die Teilnehmer kurz vor. Mit paralleler Abfrage des Stimmungsbildes geben die Teilnehmer eine Übersicht über die persönliche Einstellung zum Veränderungsbedarf und zur Veränderungsbereitschaft. Im Allgemeinen ist die Tendenz des Veränderungsbedarfs hoch, die der persönlichen Veränderungsbereitschaft jedoch niedrig. Grund für die mangelnde Bereitschaft sei das fehlende Verständnis zum Thema Strukturreform und der Zweifel an der Notwendigkeit, so die Teilnehmer.
- Zukunftsfrage
Anhand des Stimmungsbildes wird kurz darauf eingegangen, wie wichtig es ist, genau jetzt zu handeln und nicht zu warten. Noch sei es nicht zu spät und man könne finanziellen Problemen und den „Folgeschäden“ gesellschaftlicher Veränderungen vorbeugen. Wichtig ist es vor allem, ein Wir-Gefühl zu schaffen und sich sportpolitisch zu orientieren. Schnell wird klar, dass ein jetziger Stillstand künftig Beitragserhöhungen, Mitgliederschwund, Rückgang des Ehrenamtes und finanzielle Engpässe mit sich bringen würde. Deshalb sind jetzt die Bezirksteams gefragt, das Konzept der Strukturreform umzusetzen.
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TOP 2 Ausgangssituation NTV |
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Nach einer regen Diskussion über die Bedeutung der Vereine, geht die Projektleitung auf die Vereinsbefragung des NTV ein und macht deutlich, dass die Vereine in den Mittelpunkt des Handelns rücken müssen und diese von elementarer Wichtigkeit sind. Ziel der Umstrukturierung soll es auch sein, die Kommunikation zu und mit den Vereinen zu verbessern, um Sorgen und Nöte schneller und besser wahrnehmen zu können. Ein großes Problem ist die Nichtmitgliedschaft vieler Vereine im NTV. Die Beiträge seien ihnen im Verhältnis zu den Leistungen des NTV zu hoch. Doch nicht nur die Nichtmitgliedschaft, sondern auch der Rückgang der Bereitschaft, ein Ehrenamt zu übernehmen, stellt sich als gegenwärtiges und vor allem zukünftiges Problem dar. Die allgemeine Situation hat sich im Hinblick auf den demografischen Wandel, dem Wertewandel, dem veränderten Freizeitangebot, die Ausgaben für Freizeit und Sport, der Trends der gesellschaftlichen Zeitkultur, der veränderten Anbieterstruktur, der veränderten Nachfragestruktur und der veränderten Medienlandschaft zu sehr verändert, als dass man jetzt zuschauen könnte. Auf die Auswirkungen muss jetzt reagiert werden. Frau Rücker ergänzt mit dem Sportentwicklungsbericht und macht noch einmal klar, dass im Sinne der Vereine gehandelt werden muss. Anhand der Ergebnisse der Vereinsbefragung im NTV zeigt Herr Wenkel die Strukturmerkmale auf und verweist neben den bereits erwähnten Problemen auf die großen Probleme der Vereine, wie die Bindung und Gewinnung von Mitgliedern, ehrenamtlichen Mitarbeitern und jugendlichen Leistungssportlern. Die Vereine haben laut der Befragung folgende Erwartungen an den NTV:
1. Manschaftsspielbetrieb
2. Vereinsberatung-Vereinsservice-Unterstützung der Vereine
3. Aus- und Fortbildung Trainer und Ehrenamtliche
4. Verwaltung-Organisation allgemein. Diese gilt es zu verbessern.
Handlungsempfehlungen, wie zum Beispiel die Entwicklung neuer Modelle für das ehrenamtliche Engagement oder die Kräftebündelung zur Bewältigung der Herausforderungen sollen den Vereinen eine Richtung geben, um sich an die Veränderungsprozesse schneller anpassen zu können. Dazu zählt auch die Kooperation und die Fusion, damit Synergien genutzt, Schwächen der einzelnen Organisationen minimiert, Transparenz im Prozess hergestellt und gemeinsame Ziele definiert werden. Der NTV in seinen Gliederungen soll zukunftsfähig ausgerichtet werden und eine positive Sportentwicklung bewirken. Aufgrund der aufgekommenen Diskussion wurde die Präsentation gekürzt und das aktuelle Wortgefecht genutzt, um noch unklare Fragen hinsichtlich der Kreise, Regionen, Vereine und deren Aufgaben zu klären.
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TOP 4 Regionalkonferenzen |
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Um auch mit den Vereinen ins Gespräch zu kommen und Missverständnisse zu klären, sollen die Regionalkonferenzen im Januar durchgeführt werden. Die Teilnehmer sind sich einig, dass den Vereinen in den Konferenzen ein ausgearbeiteter Vorschlag vorgestellt wird, um langwierige Diskussionen und mögliches Stocken der Durchführung zu vermeiden. Bis zum 10.10.2009 sollen die Bezirksteams eine Rückmeldung an Herrn Wenkel geben; wie viel Konferenzen werden benötigt, in welchem Zeitraum und wo sollen sie stattfinden.
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TOP 5 Weiteres Vorgehen |
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Die Kommunikationswege zwischen den Bezirksteams sowie mit der Projektleitung sollen optimiert werden. Grundlegende Informationen werden an die kompletten BZTeams weitergegeben; evtl. wird noch ein interner Informationsbereich im Internet eingerichtet. Sollten seitens der BZ-Teams Hilfestellungen benötigt werden, sind sowohl die Projektleitung als auch die BZ-Teams bereit, diese zu leisten und unterstützend einzugreifen. Mit den Worten „Lasst uns endlich gemeinsam anfangen!“ endet die Sitzung.
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